SOFIA

SOFIA

Es gibt ein Flugzeug, das öffnet während des Fluges eine riesige Tür – normalerweise ein Ding der Unmöglichkeit. Damit der Luftdruck in der Kabine konstant bleibt und Luftschwingungen das Flugzeug nicht zerstören, müssen Türen im Flug fest verriegelt werden. Eine Tür die sich öffnet trotzdem zu bauen, hat die NASA gut 10 Jahre gekostet.
Diese Tür dient nicht zum Ein- oder Aussteigen oder zum Beladen, sondern dahinter ist ein großes Teleskop, gebaut im Auftrag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Das besondere Flugzeug trägt den Namen SOFIA. Das steht für Stratosphären Observatorium für Infrarotastronomie. NASA und DLR fliegen mit SOFIA in gut 14 Kilometern Höhe und empfangen infrarote Strahlung. Wissenschaftler sammeln so Daten, die ihnen helfen mehr über die Entstehung von Sternen und Planeten zu erfahren.
Normalerweise fliegt das Flugzeug über dem Westen der USA oder in Neuseeland. Passend zum Maus Türöffnertag ist SOFIA aber nach Stuttgart gekommen, dem Sitz des Deutschen SOFIA Instituts. Von dort startete die erste wissenschaftliche Mission über Europa und zum ersten Mal wurde dort die Tür am Boden geöffnet und man konnte das Teleskop bestaunen. Wir waren bei diesem besonderen Moment dabei und konnten auch die Wissenschaftler bei ihrer Mission über Europa begleiten.
Am 6.Oktober lief dann in der Sendung mit der Maus die Geschichte über SOFIA, den Luftdruck und viele kleine Bausteine, die man normalerweise nicht sieht.   

Leverkusener Autobahnbrücke

Leverkusener Autobahnbrücke

Seit 2015 begleiten wir den Neubau der Leverkusener Autobahnbrücke. Im ersten Teil erklären wir wie die Brücke überhaupt kaputt gegangen ist. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Planung der neuen Brücke, einer Seilprüfanlage, dem Brückenmodell im Windkanal und dem Fundament der Brücke. Wie es mit dem Fundament der Brücke weiter geht und wie das genau funktioniert zeigen wir im dritten Teil. Sobald es wieder was interessantes zu zeigen gibt besuchen wir die Brücke wieder.

Hier sind Fotos von den Dreharbeiten:

und hier alle Fotos zusammen:

Leverkusener Autobahnbrücke Teil II

Leverkusener Autobahnbrücke Teil II

Autokatalysator

Autokatalysator

Ein Projekt, das 2015 unter dem Motto „Machen-wir-mal-eben-zwischendurch-bevor-die-ganzen-großen-Sachen-anstehen“ gestartet ist. Dass es dann nicht in dem Sinne „mal eben“ über die Bühne gegangen ist, hat im Wesentlichen zwei Gründe:

1. In der Automobilindustrie klaut jeder von jedem und niemand will Gefahr laufen, wertvolles Know-how preiszugeben – was die Suche nach geeigneten Drehorten deutlich erschwert. Man sollte meinen, wer schon im Innersten eines Atomkraftwerks oder auch im Hühnerstall des Papstes gewesen ist, kommt überall rein. Zugegebenermaßen ist der Konkurrenzkampf in diesen Branchen jedoch eher gering.

2. So ein Katalysator ist schon ein ziemlich komplexes Ding. Mit jeder Frage, die man beantwortet, durchbricht man gleichzeitig eine Wand, hinter der schon die nächsten Fragen lauern. An sich kein Einzelfall – im Grunde gehört sowas zum Wesen einer Recherche – dennoch macht es einen Unterschied, ob man nun die Wechselwirkungen verschiedener chemischer Reaktionen oder aber die Herstellung eines Zahnstochers ergründen will.

Es braucht Knobelei und Vorstellungskraft, sowie zwei mehrstündige Sitzungen mit einem Chemieprofessor, bis der Plan für das Modell steht.
Ein Projekt, das sich als schwieriger als vorerst angenommen herausgestellt, uns alle gefordert und, wahrscheinlich genau deshalb, am Ende so viel Spaß gemacht hat.

Leverkusener Brücke I

Leverkusener Brücke I