Armin Maiwald

Armin Maiwald ist Filmregisseur, Produzent und Autor. Seit fast 50 Jahren erzählt er Geschichten vor allem für Kinder, aber auch für Erwachsene. Armin Maiwald hat beim Fernsehspiel gelernt und für viele unterschiedliche Sendeplätze und auch Kunden gearbeitet. Fest verbunden ist sein Name aber mit den Sachgeschichten der „Sendung mit der Maus“.

Er wurde am 23. Januar 1940 in Köln geboren und machte dort 1961 Abitur. Im Anschluss studierte er Theaterwissenschaften, Philosophie und Germanistik. Studentenjobs beim Westdeutschen Rundfunk bildeten dabei die finanzielle Basis. 1963 wurde Armin Maiwald  Regieassistent und führte 1965 beim WDR zum ersten Mal selbst Regie. Seit 1968 arbeitet er als freier Produzent mit eigener Filmproduktionsfirma.


Zusammen mit Siegfried Mohrhof und Gert K. Müntefering vom WDR entwickelte er ab 1968 das Format der Lach- und Sachgeschichten für Fernsehanfänger, aus dem dann 1971 Die Sendung mit der Maus wurde. Besonders die Sachgeschichten wurden entscheidend von Armin Maiwald geprägt. Auch durch seine Stimme, denn seit 1973 – durch einen Zufall und durch Gert K. Müntefering dazu „verdonnert“ – erzählt Armin Maiwald die Geschichten als Sprecher selbst.

Für viele Filme wurde er national und international mit Preisen ausgezeichnet und 1995 mit dem Bundesverdienstkreuz sowie 2019 mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt. Parallel zu den Sachgeschichten arbeitet Armin Maiwald auch für andere Programme. Er führte zum Beispiel Regie bei Serien wie Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt und Der Spatz vom Wallrafplatz. Außerdem produzierte er Einzelstücke wie Der Aggressionstrieb mit Alexander und Margarethe Mitscherlich, Das Lustobjekt, oder, warum wir unser Auto so lieb haben oder  Ein Gänseblümchen wird entblättert – unser Ladenschlussgesetz.

Im Februar 2010 drehte er für das Kindermissionswerk Die Sternsinger in Kambodscha einen Film Die Spur der Spenden. Anfang 2015 veröffentlichte er seine Autobiografie Aufbau vor laufender Kamera. Sie ist als Buch und Hörbuch erhältlich. 2018 erschien schließlich sein erster Roman in den Buchhandlungen. Die Römer kommen ist ebenfalls als Buch und Hörbuch erhältlich.

Armin Maiwald ist verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter und lebt nach wie vor in Köln.


Filmografie

1965Erste Regie: René Gardi erzählt
Seit 1968 Sachgeschichten für die Sendung mit der Maus (WDR),
u.a.: Rom-Maus, Flugzeugbau, Nachkriegsmaus, Mülltrennung
1968 – 1972 Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt (WDR)
1969 – 1975 Der Spatz vom Wallrafplatz (WDR, 36 Folgen)
1967 – 1978 Schlager für Schlappohren mit dem Hasen Cäsar (WDR, 36 Folgen)
1967 – 1978 Minidomm (erste Farbproduktion des WDR)
1967 – 1978 Fortifeif (im Nachmittagsprogramm der ARD)
1967Der Aggressionstrieb mit Alexander und Margarethe Mitscherlich
1978Weltspiegel Special (Kinder in Deutschland)
1979Hallo Spencer (NDR, Staffel 1 & 2)
1980Geschichten von der Ruhr (WDR)
1980Kein Tag wie jeder andere – Annettes erstes Biwak (WDR)
1981Das Lustobjekt, oder, warum wir unser Auto so lieb haben (WDR)
1982Ein Gänseblümchen wird entblättert – unser Ladenschlussgesetz (WDR)
1984Die Jagd nach dem Bunyip in Australien (WDR)
1985Lindenstraße Promotion (WDR)
1986 – 1988 Rund um den Dom (WDR, 18 Folgen)
1986Geheimnisse der Severinstraße (WDR)Verkehrs-Spots (mehrere Staffeln für die Deutsche Verkehrswacht)
1986Verkehrs-Spots (mehrere Staffeln für die Deutsche Verkehrswacht)
1986Geheimnisse der Severinstraße (WDR)
1986Verkehrs-Spots (mehrere Staffeln für die Deutsche Verkehrswacht)
1986Verkehrswacht: „Der Prototyp“ über die Entstehung des Mopeds
1986Armin + Alexander, Celluloid & Bytes (ARTE)
1993-1995Das REWE-Magazin (Schulungsfilme)
1994Monitor „Kanzlerseife“ (WDR)
1998Die blaue Tonne (Stadt München)
2000Hochwasser (Stadt Köln, EXPO Projekt)
200050 Jahre ARD (Einspieler SWR)
2012Sternsinger – Der Weg der Spenden (Aktion Dreikönigssingen)
2017Was sind Bitcoins? (Tatort, ARD)
2017Beiträge für die Sendung Kaffee oder Tee (SWR)